Unsere Kirchengemeinde stellt sich vor

 Lang ist die Geschichte der Kirchengemeinde und wann sie anfängt, weiß eigentlich niemand. 1275 wird zum ersten Mal eine Kirche erwähnt. Dass sie nach dem Erzengel Michael benannt wird, deutet darauf hin, dass schon lange vor dem Jahr 1000 eine frühere Kirche im Dorf stand.

1534 wurde Unterensingen mit der Einführung der Reformation in Württemberg evangelisch. Erhalten sind die Kirchenbücher, die viel über Gemeinde und Kirche erzählen. Immer wieder wurde am Kirchengebäude etwas verändert, renoviert - zum letzten Mal im Jahr 2007.

 1614-1618 wurde das Pfarrhaus gebaut, eine der letzten Renaissance-Bauten in Württemberg. 1777 musste jedoch vieles erneuert werden. 

Treffpunkt der Chöre, Gruppen und Kreise ist unser Gemeindehaus in der Bergstraße 14.
CVJM und VCP haben dort ihre Räume für die Jugendarbeit,
Spielkreise treffen sich,
Konfirmanden und Konfirmandinnen
die Süddeutsche Gemeinschaft lädt zur Bibelstunde ein.

Eine Schwelle um einzutreten gibt es nicht.

Unsere Kirchengemeinde - das sind Menschen, die ihren Glauben in verschiedener und vielfältiger Weise leben. Wir singen, reden, beten und schweigen miteinander und freuen uns über alle, die mit uns und Gott unterwegs sind.  - zur Zeit sind wir rund 1.995 evangelische Gemeindeglieder in Unterensingen.
(Stand Dez.2017)

Der Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat und die Pfarrerin oder der Pfarrer leiten gemeinsam die Kirchengemeinde. Zusammen treffen sie alle wichtigen finanziellen, strukturellen, personellen und inhaltlichen Entscheidungen für die Kirchengemeinde. Das Gremium setzt gemeinsam Ziele, gestaltet gemeinsam Kommunikation, übt miteinander Kontrolle aus, erkennt und löst Konflikte gemeinschaftlich. Diese arbeitsteilig und partnerschaftlich ausgeübte Gemeindeleitung ist eine spannende Aufgabe. Sie fordert aber auch Kraft und Zeit.

Die Mitglieder des Kirchengemeinderats tragen für viele Aufgaben der Gemeinde die Verantwortung:

    bei der örtlichen Gottesdienstordnung
    beim Opferplan
    in der Verwaltung des kirchlichen Haushalts und des Gemeindevermögens
    beim Bau- und der Erhaltung der Gebäude
    im Pfarrstellen-Besetzungsgremium
    bei Festen der Gemeinde
    für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde
    bei Veranstaltungen für alle Altersstufen
    als Arbeitgeber für Voll- und Teilzeitkräfte der Gemeinde
    bei der Gewinnung und Begleitung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Daneben wird sich der Kirchengemeinderat mit der Frage beschäftigen, welche besonderen Schwerpunkte zu setzen und zu realisieren sind.

Je nach Größe und Bedürfnis der Kirchengemeinde setzt sich der Kirchengemeinderat aus vier bis 18 gewählten Mitgliedern möglichst unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund zusammen. In unserer Gemeinde werden 9 Kirchengemeinderätinnen bzw. Kirchengemeinderäte gewählt. Die Kirchengemeinderätinnen und -räte werden bei der Kirchenwahl am 1. Dezember für sechs Jahre gewählt.

Unser Kirchengemeinderat

Zusätzlich zum gewählten Gremium ist
Kirchenpflegerin Susanne Oberkersch,
kraft Amtes, Mitglied des Kirchengemeinderates.

 

 

 

 

 

Das Versprechen der Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte

Die gewählten Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte werden nach ihrer Wahl in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Das Versprechen, das sie dabei abgeben, lautet:

„Im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, bin ich bereit, mein Amt als Kirchengemeinderat zu führen und dabei mitzuhelfen, dass das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt verkündigt wird.
Ich will in meinem Teil dafür Sorge tragen, dass die Kirche in Verkündigung, Lehre und Leben auf den Grund des Evangeliums gebaut wird, und will darauf achthaben, dass falscher Lehre, der Unordnung und dem Ärgernis in der Kirche gewehrt wird.
Ich will meinen Dienst im Gehorsam gegen Jesus Christus nach der Ordnung unserer Landeskirche tun.“ (§ 34 KWO)