Gemeindefest 2016

Dass meine Welt und die eine Welt kein Gegensatz sein müssen, sondern sich wunderbar ergänzen,  und viele Köche den Brei nicht verderben, sondern zu einem genial vielfältigen Geschmack beitragen,  das konnte man beim inter-kulinarischen Gemeindefest im und rund um das Gemeindefest mit allen Sinnen erleben. Um welche Gerichte es sich handelte und woher sie stammten, wurde uns nach einem herzerfrischenden gemeinsamen Singen mit den Kinderkirchkindern, von den verschiedenen KöchInnen selbst erklärt. Wie die Gerichte auf bosnisch, rumänisch, chinesisch, pakistanisch,  syrisch, afrikanisch ……….alle hießen, konnte sich wohl niemand merken, aber dass sie wunderbar schmeckten, konnte man allein daran schon merken, dass sie selbst bei „eingefleischten Schwaben“ vernehmbare Begeisterungsbezeugungen hervorriefen. 

Bei wahrhaft echtem Kaiserwetter kamen auch andere Sinne nicht zu kurz.  Frau Dr. Vera Kömpf von der Lepra – mission Esslingen, berichtete sehr ermutigend und mit anschaulichen Bildern über die Chancen und Möglichkeiten, die Menschen, vor allem in Indien haben, aus Siechtum und der Ausgrenzung raus zu kommen – wenn wir zusammenhelfen.  Der Posaunenchor verbreitete mit seinen Beiträgen eine Atmosphäre fröhlicher Entspanntheit. Ein Gemeindequiz forderte selbst Kenner des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens in Unterensingen sehr heraus. Für die Kinder und nicht nur sie gab’s im Unter- und Obergeschoss des Gemeindehauses verschiedenste Bastel- und Spielmöglichkeiten und eine Weltkarte, die darauf wartete, dass in jedem Land am Ende die richtige Fahne eingesteckt war. Bei über 30° Außentemperatur war es natürlich auch eine brilliante, sehr willkommene Idee des CVJM,  ein aufblasbares Schwimmbassin aufzustellen.

Ganz herzlichen Dank, all den vielen, die in der Vorbereitung, beim Kochen, Spülen oder, wie die neuen Konfis, beim Geschirrtragen und anschließenden Aufräumen mitgeholfen haben.  Auch denen, die abends noch ein Public viewing des Endspiels der Fußball-europameisterschaft im Gemeindehaus möglich machten.

Ganz besonders möchte ich den KöchInnen der ausländischen Gerichte noch einmal einen großen Applaus weitergeben, der bei mir von vielen Seiten angekommen ist.  In all diesen Rückmeldungen kam zum Ausdruck, dass so ein „inter –kulinarisches Fest“ keine Eintagsfliege bleiben darf.  So freuen wir uns jetzt schon  auf eine nächste Möglichkeit, wo und wann auch immer.